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Mobilität im Alltag wird gesünder

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Die Covid-19 Pandemie hat zu starken Veränderungen in der Mobilität geführt, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TQS im Auftrag des VCÖ zeigt. 

“Die stärkste Zunahme verzeichnet das zu Fuß gehen, vor dem Radfahren. Beim Auto steht ein Fünftel der Erwerbstätigen, das mehr fährt, einem Drittel gegenüber, das seltener fährt. Klar weniger genutzt werden öffentliche Verkehrsmittel. Die Mehrheit der Bevölkerung rechnet langfristig mit mehr Fuß- und auch mehr Radverkehr”, ist in der Aussendung des VCÖ zu lesen.

Und außerdem: “62 Prozent erwarten, dass die Zunahme des Radverkehrs nicht nur ein kurzfristiger Trend, sondern eine langfristige Entwicklung ist. 51 Prozent rechnen, dass auch längerfristig mehr zu Fuß gegangen wird. 45 Prozent nehmen an, dass der Autoverkehr zunehmen werde. Jeder fünfte erwartet, dass der Öffentliche Verkehr zulegen werde, jeder dritte rechnet aber mit langfristig weniger Fahrgästen. Sogar zwei Drittel meinen, dass auch langfristig weniger geflogen wird, nur zehn Prozent rechnen mit mehr Flugverkehr.”

VCÖ-Experte Michael Schwendinger meint: „Dass Österreichs Bevölkerung bereit ist, mehr Alltagswege zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückzulegen, ist sowohl aus Gesundheits- als auch Umweltsicht sehr positiv. Gefordert ist die Verkehrspolitik in den Städten und Gemeinden, der bewegungsaktiven Mobilität mehr Platz zu geben. Der Verbesserungsbedarf ist diesbezüglich vielerorts sehr groß.”

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut TQS, repräsentativ für Österreich (18- bis 69-Jährige) durchgeführt. Sample: 1.000 Personen, Befragungszeitraum: Oktober 2020.

Anteil Personen, die jeweilige Mobilitätsform häufiger nutzen bzw. seltener nutzen als vor der Covid-19-Pandemie – Differenz auf 100%: keine Änderung:

  • Gehen: 43 Prozent häufiger – 16 Prozent weniger
  • Fahrrad: 26 Prozent häufiger – 18 Prozent weniger
  • Pkw (lenkend): 20 Prozent häufiger – 32 Prozent weniger
  • Pkw (mitfahrend): 12 Prozent häufiger – 32 Prozent weniger
  • Öffentlicher Nahverkehr: 8 Prozent häufiger – 42 Prozent weniger
  • Bahn Fernverkehr: 5 Prozent häufiger – 41 Prozent weniger

Quelle: TQS, VCÖ 2020

Photo by Krzysztof Kowalik on Unsplash

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Geschrieben von Karin Bornett

Freie Journalistin und Bloggerin in der Option Community. Technikaffines Labradorfrauchen mit Leidenschaft für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.
www.karinbornett.at

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