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Gallup Institut ortet Werteverschiebung in Österreich

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Eine Bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Österreichischen Gallup Instituts zeigt neue Prioritäten auf Grund der Corona-Krise:

70 Prozent der Österreicher*innen benennen Arbeitslosigkeit und Gesundheit als die Themen, die in der Krise am stärksten an Bedeutung gewonnen haben. Mehr als 50 Prozent sehen Regionalität im Aufwind und setzen dies auch in ihrem Einkaufsverhalten um. „Bewusster, maßvoller und nachhaltiger Konsum heißt das neue Leitbild. Acht von zehn Konsumenten beabsichtigen, stärker auf regionale Herkunft der gekauften Produkte zu achten. Für zwei Drittel spielen Nachhaltigkeit und Qualität eine größere Rolle, neun von zehn wollen hingegen auf den Kauf von Prestige- und Luxusmarken verzichten“, sagt dazu die Geschäftsführerin des Österreichischen Gallup Instituts, Andrea Fronaschütz.

In Gallup-Umfragen aus dem Jahr 2009 zählten zum Vergleich sowohl Globalisierung als auch Mobilität noch zu den Zukunftsthemen.

Zurzeit im Mittelfeld liegen mit mehr als 30 Prozent die Themen Grenzschutz, Energieversorgung, Steuer- und Bildungsreform sowie Klimaschutz, Pensionsreform und Kriminalitätsbekämpfung.

Ganz am Ende der Werteskala stehen laut Umfrage für die Bevölkerung die Themen Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung, denen lediglich zehn Prozent der Befragten wachsende Bedeutung zumessen.

Gallup Institut ortet Werteverschiebung in Österreich
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Photo by Paul Gilmore on Unsplash

Foto/Video: GALLUP.

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Geschrieben von Karin Bornett

Freie Journalistin und Bloggerin in der Option Community. Technikaffines Labradorfrauchen mit Leidenschaft für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.
www.karinbornett.at

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