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Eine Geschichte zum Nachdenken – Ansichten zum Umweltschutz der Generationen

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Beinahe täglich werden wir mit dem Thema Umweltschutz und bewusstem Konsum konfrontiert. Vor kurzem habe ich eine beeindruckende Geschichte gehört, die auch die verschiedenen Zugänge der Generationen zu diesem Thema zeigt.

Eine alte Dame hat beim Einkaufen ihren Korb vergessen und deshalb ein Plastiksackerl an der Kasse verlangt. Daraufhin hat die Kassiererin ihr eine Moralpredigt gehalten, ihre Generation mache sich keine Sorgen über das Umweltproblem und mache sich keine Gedanken darüber, in welcher verschmutzen Welt ihre Kinder und Enkel dann Leben müssen.

Die alte Dame hat daraufhin ihren Standpunkt geäußert: „Als ich jung war, gab es noch keine Supermärkte. Die Milch habe ich beim Bauern in der Umgebung gekauft, das Brot holten wir bei unsrer Dorfbäckerei und das Gemüse wuchs in unsrem bescheidenen Garten. Im Winter gaben wir uns mit Kartoffel zufrieden. Die Kinder trugen Stoffwindel, die regelmäßig gewaschen und anschließend an der frischen Luft getrocknet wurden, anstatt sie in den Trockner zu werfen. Plastiksackerl hat meine Generation nicht gekannt, die haben wir Ihrer Generation zu verdanken. Wir Alten haben sehr wohl Umweltbewusstsein.“

Früher musste nicht über solche Themen diskutiert werden, weil die Menschen nichts anderes kannten. Wieso werden auch heutzutage keine klassischen Stoffsackerl zum Einkaufen verwendet? Müssen wirklich Avocados aus Südafrika eingeflogen werden? Könnten wir uns mit saisonalem Obst und Gemüse zufrieden geben, so wie früher? Auf die doppelte Plastikverpackung bei den Erdbeeren könnte auch verzichtet werden. Brauchen wir zum Beispiel gefühlte 20 verschiedene Milchsorten im Regal? Müssen Äpfel mit einem Pickerl gekennzeichnet sein? 

Bei genauerem Hinsehen fallen unzählige solcher fragwürdigen Sachen beim Einkauf im Supermarkt auf. 

Die Konsumenten haben eher wenig Einfluss auf eine Änderung dieser „Praktiken“. Hier wäre die Politik gefordert, ein Machtwort zu sprechen. Bis nicht den einflussreichen Konzernen seitens der Politik die Rute ins Fenster gestellt wird, wird wenig Veränderung erzielt werden. Von der Regierung wurden zwar einige Schritte in die richtige Richtung gesetzt, als Beispiel wurden in vielen Bereichen die Plastiksackerl verboten, jedoch als Verpackungsmaterial ist das Plastik nach wie vor erlaubt.
Auch die Konsumenten achten mehr auf nachhaltigen Konsum. Zu Zeiten von Corona und vor allem die des Lockdowns, wurde viel umgedacht. Sich gesund zu ernähren, Gerichte selbst zu kochen und auf die Herkunft der Lebensmittel zu achten, wurde zum Trend. Das zeigen auch verschiedenste Umfragen. 

Als Beitrag für die Umwelt und Unterstützung kleiner Betriebe, wie die Dorfbäckerei, den Bauern und so weiter, könnte wieder vermehrt lokal eingekauft werden.

Vielleicht wäre ein Rückschritt in dieser Hinsicht manchmal ein Fortschritt. 

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